"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."
Erich Kästner
Auf diesen Seiten finden/t Sie/Ihr immer
wieder "Gedanken und mehr" (Artikel, Zitate, Literaturhinweise, und auch mal ein
Bild, einen Cartoon).
Wie bei vielen Seiten dieser Homepage gibt
es pro Halbjahr eine neue Seite. Mehr (ältere) "Gedanken" gibt es hier (1. Halbjahr 02, 2. Halbjahr 02,
1. Halbjahr 03).
Unter "Gedanken" findest du auch Hitlisten
und besondere Zitate (Fußballer sprechen).
| 27.12.03: |
Literaturtipp:
Carlos Ruiz Zafón (2003). Der Schatten des Windes. Roman. Frankkfurt am
Main: Insel.
Der zehnjährige daniel stösst im "Friedhof der Vergessenen bücher" auf ein
Buch das ihn nicht mehr loslässt. Eine Lektüre, spannend wie ein Krimi, die zeigt wie
gefesselt man von einem Buch sein kann. (Hätte fast Aufnahme in meine
"Hitliste" gefunden.) Danke Franz!
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| 26.11.03: |
"Wir müssen uns
bewusst sein, dass Amerika weder allmächtig noch allwissend ist. Wir machen nur
sechs Prozent der Weltbevölkerung aus und können den übrigen 94 Prozent der Menschheit
unseren Willen nicht aufzwingen. (...) Deshalb kann es nicht für jedes Problem dieser
Welt eine amerikanische Lösung geben." Gut
und richtig! Leider stammt dieses Zitat nicht vom derzeitigen Präsidenten aus dem Busch,
sondern von John F. Kennedy, der vor vierzig Jahren bei einem Attentat ums Leben kam.
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| 28.10.03: |
Andi hat gestern in der
Jubiläums-taz (s.u.) geblättert und herausgefunden, "warum es so schwer
ist, als Grüner glücklich zu sein". "Das trifft ja auf dich zu!"
Deshalb hier einige der 25 Gründe:
"Weil viele grüne Gedanken schon ziemlich grau geworden sind.
Weil man kein Dosenbier mehr trinken darf.
Weil selbst gedrehte Zigaretten jetzt 95 Prozent teurer werden sollen.
Weil man sich nicht mit Plastiktüten von Aldi erwischen lassen darf.
Weil man sich nicht freuen darf, wenn Schumi gewinnt.
Weil man morgens Müsli essen muss.
..."
(Letzteres trifft Andi besonders hart!)
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| 10.10.03: |

Die taz wurde 25! Ist zwar jetzt schon ein paar Wochen her, nicht desto
trotz: Herzlichen Glückwunsch!
Die Jubiläumsausgabe vom 27./28. September 2003 war natürlich wieder eine mit einer
Fremdredaktion: Dran waren diesmal die "Lieblingsfeinde". So BILD-Chefredakteur
Diekmann (für den Kohl sein erstes und sicherlich letztes taz-Interview machte), BDI-Chef
Henkel, Westerwelle und Diepgen von irgendwelchen Parteien.
Abgedruckt wurde auch die Nullnummer 1 vom 22. September 1978 (die ich leider nicht mehr
habe): Themen damals: Astrid Proll, Jäger stoppt Nato, Somoza, Strahlender Schwarzwald
und Gorleben. Da werden Erinnerungen wach ...
Internet gab es damals noch nicht und deshalb auch kein www.taz.de.
"Mir wird von alledem so dumm, als ging' mir ein Mühlrad im Kopf herum."
(Hanitzsch in der SZ vom 10.10.03)
(Genau so geht es mir auch, ich habe den Überblick verloren!)
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| 09.10.03: |
Lieblingsthema
"Sozialneid":
Roman Herzog hat getagt mit dem Resultat aus dem Sozialstaat auszusteigen: Ein
Krankenkassenbeitrag (264,-- Euro) für alle, ob arm oder reich. Nach diesem Modell tragen
dann die Armen die Reichen. Dazu einige Kommentare:
-- Die Vorschläge "laufen auf das Demolieren von Eckpfeilern der
jahrzehntelang gut funktionierenden sozialen Marktwirtschaft hinaus (...). Soziale Kälte
kann man da zu Recht empfinden". (Schwäbische Zeitung)
-- "Das Herzog-Modell (...) steigt aus dem System des Solidarität
aus, es entlastet die Wohlhabenden und es belastet die kleinen Leute." (SZ)
-- "Jetzt kann ich ihre neue Figur deuten. Sie hat eine
Westerwelle." (Joschka Fischer über Angela M.)
Dabei ist es eh schon schlimm genug. Durch die bestehende Beitragsbemessungs-
grenze entziehen sich die wirklich Reichen sowieso dem Sozialsystem. Wenn alle
Beschäftigten zahlen würden kämen wir locker mit unter zehn Prozent Beitragssatz aus.
(So wäre im Übrigen auch die Rente kein Thema.) Aber: Wenn Schröder schon ständig
versucht, die nächsten Wahlen zu verlieren, will Angela Merkel nicht nachstehen. Auch Sie
versucht mit allen Mitteln nicht Kanzlerin zu werden. Gratulation: So schafft sie es!Lieblingsthema Nummer zwei - unsere amerikanischen Freunde:
Geschafft! Arnold Schwarzenegger hat gewonnen! Er ist "Gubernator"
Kaliforniens!
Und das auf Grund einer spontanen Idee während einer "Late-Night-Show"
(vor zwei Monaten! Wirklich!), ohne (wirklich!) jedes Wahlprogramm.
Wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Zwei Vorteile hat dieses "Wählervotum" allerdings.
1. Es werden vor "allem die Kinobesucher profitieren: Es wird in den kommenden
Jahren weniger schlechte Filme geben." (SZ)
2. Die Österreicher bekommen ein zehntes Bundesland und den direkten Zugang zum
Pazifik.
(Drittens kann das doch gar nicht wirklich wahr sein! Axel Schulz for
Kanzler (wirklich?)!
Noch ein Lieblingsthema - Fußball:
In Argentinien gibt es die "Maradonianische Kirche" - Deutscland hat
"als Gott nur Jürgen Kohler, einen hageren Klopper a.D." (wieder mal aus der
SZ)
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| 27.09.03: |

Einen Tag nach meinem Eintrag berichtet die SZ, dass Günter Koch auf sein
Landtagsmandat verzichtet. Dieter Hanitzsch erfindet dazu den "Davon-Stürmer".
Politisch gedacht hat er natürlich recht, aber ...
... siehe unten
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| 25.09.03: |
Wahlen in Bayern (I):
Es ist einfach nicht zu glauben ...
Als ob die CSU Bayern gegründet hätte. Eine 2/3-Mehrheit für GaGa-Stoiber ...
Traurig, aber wahr ...
Immerhin hat die SPD wieder souverän den Einzug in den Landtag geschafft ...
Kommentare überflüssig ...Wahlen in
Bayern (II):
Aber die taz hat es gewusst! Bereits einen Tag vor den Wahlen
präsentierte das alternative Blatt aus Berlin (die wussten auch damals schon, wohin die
Hauptstadt zieht!) erste Hochrechnungen: Die frappierenden Ergebnisse der taz: CSU: 59
Prozent (am Wahltag dann tatsächliche 60,7), SPD: 20 % (19,6), Grüne: 8 % (7,7).
Getäuscht hat sich die taz, die in diesen Tagen ihren 25.-sten Geburtstag feiert,
lediglich bei der Wahlbeteiligung: Sie verkündete diese mit 67 Prozent. Tatsächlich zur
Wahl gingen nur 57,3 %. Der Rest hatte wohl schon Zeitung gelesen ...
Der Kommentar der tageszeitung war auch schon am Samstag zu lesen: "Zum ersten Mal in
der Geschichte der Bundesrepublik verfügt eine Partei, Stoibers CSU, jetzt über eine
Zweidrittelmehrheit der Sitze in einem Landesparlament. So weit, so furchterregend."
Dem ist nichts hinzuzufügen ...
Wahlen in Bayern (III):
Für die SPD geschafft hat es Günter Koch, die "Stimme
Frankens". Der legendäre Radio-Fußball-Reporter durfte am 9. August 2003 zum
letzten Mal bei "Heute im Stadion" seine Begeisterung an seine Zuhörer
weitergeben. Dann war Schluss (wegen der Wahlen). Als Landtagsabgeordneter darf er jetzt
wohl gar nicht mehr, so wünscht es die Staatspartei. Das letze Wort ist sicher noch nicht
gesprochen.
Aber: Geh wieder zum Fußball. Die Politik macht doch eh keinen Sinn (siehe oben)! Beim
Radio kriegst sicher du die Zweidrittelmahrheit!
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| 18.08.03: |
"Eine Havarie, wie man sie
sonst nur der sowjetischen Misswirtschaft zutrauen würde, riss New York aus der modernen
Welt zurück in die Höhlenzeit. (...) Für ein paar Stunden war die energiereichste, die
verschwendungssüchtigste Region der Welt wieder in die steinzeitliche Höhle
zurückgekehrt."
(Die SZ über den Stromausfall in den USA, Ausgabe vom 16./17.08.03)
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| 11.08.03: |
Jede Menge an Gedanken
(vor dem PC hat es nämlich weniger als 30 Grad): Planet im Würgegriff!
Es gibt keinen Zweifel: Die Gluthitze über Europa ist eine folge nachlässiger Politik.
Dazu "The Observer" (London):
"Bis zum Jahr 2050 werden die Temperaturen nochmals um zwei Grad ansteigen, selbst
wenn wir alle Industrie-Emissionen über Nacht stoppen würden. Kohlendioxid bleibt so
lange in der Atmosphäre, dass es Jahrzehnte dauert, bis sich der Planet wieder abkühlt.
Und dies nur unter der Voraussetzung, dass die Menschheit entschieden handelt. Nicht sehr
wahrscheinlich, wenn man darüber nachdenkt. Tatsächlich ist das totale Nichtstun am
wahrscheinlichsten. (...) UnsereSpezies führt ein Experiment mit ungewissem Ausgang
durch, eines, das nicht nur uns selbst, sondern alle Lebewesen und Pflanzen auf dem
Planeten bedroht. Die Menschheit steht einer selbst gemachten Krise gegenüber, die
möglicherweise genau so verheerend ist wie ein Atomkrieg."
(Dazu Joseph Joubert, franz. Schriftsteller (1754 - 1824): "Man durchschneide nicht,
was man lösen kann.")
"Napalm" im Irak:
Im Irak-Krieg haben die USA Feuerbomben vom Typ MK-77 eingesetzt, das dem geächteten
Napalm entspricht (Rüstungsexperte Nassauer: "Egal, ob man für eine Apfelschorle
klaren oder trüben Saft verwendet, es bleibt eine Apfelschorle.").
Puzzleteil für Puzzleteil zeigt sich ein beängstigendes Gesicht der USA. Denken kann man
hier auch an die Tötung der Söhne von Saddam Hussein, für die ein "Kopfgeld"
in zweistelliger Millionenhöhe ausgesetzt - und jetzt ausgezahlt - wurde.
(Quelle der Meldung über die geächteten Brandbomben: SZ vom 9./10.08.03)
(Gedanken, die die Welt nicht braucht:)
Eins:
Berühmte Persönlichkeiten wie Albert Einstein oder Leonardo da Vinci waren Linkshänder.
Linkshänder sollen kreativer sein (statistisch ist belegt, das in kreativen Berufen mehr
Linkshänder arbeiten). Linkshänder arbeiten ganzheitlich. ...
Für Angelika (anläßlich des internationalen Linkshändertages, der seit 1976 am 13.
August "gefeiert wird)
Zwei:
...
Lehrer: "Was lieber Freund, sagen Sie zu einem Fahrer, wenn Sie in die Stadt fahren
und er schneidet Sie?"
Erster: "San Se deppert?"
Lehrer: "Gut. Und was sagen Sie, wenn Sie ihn schneiden und er was sagen will?"
Zweiter: "San Se deppert?"
Lehrer: "Sehr gut. Und was machen Sie mit einem Fußgänger, der Ihnen plötzlich auf
dem Zebrastreifen vor den Wagen rennt?"
Zweiter: "Überfahren!"
Lehrer: "Net gleich! Erst sagenS noch was."
Erster: "Putz di, du Sandler!"
Lehrer: "Das ist zu liebenswürdig."
Zweiter: "Schleich di, Trottl."
Lehrer: "Das ist besser, aber nicht sehr originell."
Erster: "Verkumm, fußkranke Winterfliege!"
...
(Aus der "Fahrschimpfschule" von Helmut Qualtinger)
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| 02.08.03: |
Zwei Gedanken zum Alter
und zum Sterben:
1.
"Die Quadratur des Greises".
Die SZ zu Mick Jaggers Sechzigsten (Ende Juli).
2.
"Oft denk ich an den Tod, den herben,
Und wie am End` ich`s ausmach`?!
Ganz sanft im Schlafe möcht ich sterben
Und tot sein, wenn ich aufwach!"
(Carl Spitzweg)
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| 01.08.03: |
Gesundheit!

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| 25.07.03: |
"Wetter muß sein,
es geht nicht ohne."
Brandenburg ist die "Sahelzone Deutschlands". Es regnet dort schon seit Jahren
so wenig wie in Mexico, Südspanien oder der asiatischen Steppe.
"In badischen Apfelplantagen will man auf Dörrobst umstellen."
"Die Wüste kommt: Deutschland versteppt, aber keiner spricht von der
Klimakatastrophe."
Zitate aus der SZ vom 24.07.03 zum Thema "Traumsommer"
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| 11.07.03: |

Topaktuell (!?): Mit diesem Kader wurde der FC Bayern in der Saison
1968/1969 Deutscher Meister (und setzte dabei an den 34 Spieltagen ganze 13
Spieler ein!)
Nun, wo das Geld knapp wird, will der FC Barcelona seinen Kader auf unter 60
Spieler verkleinern - Respekt!
Zum (Dauer- oder Lieblings-) Thema
"Sozialneid": Profiteure der geplanten (vorgezogenen) Steuerreform
(2004) werden wieder mal die Besserverdienenden sein. Wer 30.000 verdient spart dann 600
Euro, wer 60.000 verdient immerhin schon 1.900 Euro und bei 80.000 macht es dann schon
3.200 Euro aus (Quelle: SZ). Dafür wird das Kilometergeld gestrichen, von dem alle gleich
profitierten, ergo: Die "Schere" wird weiter!!!
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