"Einmal
einen Marathon ..."
Bei mir war das immer ein Traum, beginnend schon mit
den Jugendjahren. Diese aus meiner Sicht wahnsinnige Distanz! Das durchzuhalten!
Meine Vorstellung war immer, dies nach meinem Handball-Karriereende zu machen. Dies liegt
nun auch schon einige Jahre zurück und bislang ist mir immer noch genügend eingefallen
um nicht laufen zu müssen.
Dabei hat es mich jedes Jahr im Frühjahr (etwas) gepackt, genauer gesagt immer am
Aschermittwoch. In den darauf folgenden sechseinhalb Wochen bin ich regelmäßig gejoggt
mit einer deutlichen Steigerung von 4, 5 Kilometern am Anfang bis zu 10 12
Kilometern am Ende. Leider (Gott-sei-Dank) kam anschließend aber immer Ostern und damit
wieder die Zeit schwarzen Tabaks und mehr.
Die Zeit des Laufens war damit in schöner Regelmäßigkeit wieder vorbei ...
Die Angelegenheit hat sich Angelika zu Herzen genommen. Mit Hilfe des Weihnachtsmannes
besorgte Angelika zum einen einen Herzfrequenzmesser, zu anderen auch noch ein Buch
(Steffens, T. & Grüning, M., 2001, Marathon - Die besten Programme. Rowohlt
Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg). Seither behauptet sie immer, dass dies keine
Aufforderung zu einem Marathon sein sollte (ja was denn sonst!!!).
Vielleicht hat meine Frau ja recht. Ich brauch halt jemanden, der mir in den Hintern tritt
oder mich zumindest ein wenig anschubst.
Deshalb habe ich mich entschlossen, heuer einen Marathon zu laufen. Damit ich dies auch
wirklich schaffe, oute ich mich hiermit in dieser Homepage.
(geschrieben am 24. März 2002)